Internetsucht: Bildung hilft Betroffenen

Gerade viele junge Menschen leider an Internetsucht und verbringen viele Stunden online. Ein Projekt klärt auf und bietet Medienbildung.
Wie eine Studie zeigt, verbringen Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Schnitt knapp vier Stunden am Tag am Smartphone. Es gibt auch Extremfälle mit acht bis neun Stunden täglichem Konsum. Zum Teil wird dafür sogar auf Schlaf verzichtet.
Bildungsprojekt der Caritas Berlin
Das Projekt Digital – voll normal der Berliner Caritas klärt an Schulen über Internetsucht auf. Auffallend ist den Verantwortlichen zufolge die geringe Kenntnis der Jugendlichen und deren Eltern. Für viele von ihnen ist das Thema neu und sie sind überrascht über das Potenzial für Abhängigkeit. Denn wie ein bekannter Satz lautet: „Wenn du nicht dafür zahlst, bist du das Produkt.“ Die Nutzungsdauer und Aufmerksamkeit der User bringt den Digitalkonzernen bares Geld in Form von Werbeeinnahmen.
Lösungsansätze für Internetsucht
Ein wichtiger Schritt besteht darin, sich der Thematik überhaupt einmal bewusst zu werden. Eltern sollten mit ihren Kindern sprechen und sie über die möglichen Gefahren aufklären. Klare Regelungen und Apps zur Begrenzung der Bildschirmzeit können helfen. Zudem sollte das Thema auch an Schulen stärker ins Programm aufgenommen werden. Ein eigenes Fach mit Medienbildung wäre ein Lösungsansatz. Ob sich politische Forderungen wie ein Social Media Verbot für Jugendliche unter 16 oder 14 Jahren international durchsetzen, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Internetsucht ist ein wichtiges und weit verbreitetes Thema, das von möglichst vielen Seiten angegangen werden muss.
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