Ausdauersport hilft gegen Depressionen

Eine Studie belegt, dass Ausdauersport wie Laufen, Schwimmen und Tanzen besonders effektiv gegen Depressionen und Angstzustände hilft.
Dass Bewegung gut für das körperliche und geistige Wohlbefinden ist, war bekannt. Bei der Metastudie im British Journal of Sports Medicine wurden 63 verschiedene Studien zu Depressionen und Angstzuständen analysiert. Die Ergebnisse sind sehr eindrucksvoll: Die körperliche Aktivität hilft ebenso gut oder besser als Medikamente oder Gesprächstherapien. Sportarten wie Laufen, Schwimmen und Tanzen hatten hier einen besonders positiven Einfluss.
Junge Erwachsene profitieren am Stärksten
Die besten Resultate erzielten junge Erwachsene unter 30 Jahren und Frauen, die kürzlich ein Kind auf die Welt gebracht hatten. Im besten Fall handelte es sich um Formate in Gruppen, die den sozialen Faktor in den Mittelpunkt stellen. Empfohlen wird ein individuelles Trainingsprogramm, das sich an dem Geschlecht, Alter und der Lebenssituation orientiert.
Integration in die Therapie
Natürlich kann Bewegung alleine keine psychische Erkrankung heilen. Sie könnte jedoch eine sehr wichtige Rolle spielen und zukünftig stärker in die Behandlung integriert werden. Ein positiver Nebeneffekt: Der Start mit Ausdauersport ist einfach möglich, es gibt praktisch keine Eintrittsbarrieren.
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