Digitale Nomaden gegen das Dorfsterben

Digitale Nomaden reisen oft in spanische Großstädte. In einigen Dörfern sind sie Hoffnungsträger für die lokale Wirtschaft.
Die digitalen Nomaden leben für einige Tage bis Wochen in den Dörfern. Ein Beispiel ist der Ort Benarrabá in Andalusien. Dort werden sie mit offenen Armen empfangen. Die Reisenden schätzen den persönlichen Kontakt zu den Einheimischen und die Erholsamkeit. Sie lernen Orte abseits der touristischen Metropolen kennen. Man hat sich gut auf die neuen Besucher eingestellt. Es gibt mit Rooral ein innovatives Co-Living und Coworking Konzept mit der Möglichkeit sich lokal einzubringen. Ein positiver Nebeneffekt: Die jungen Menschen treten mit der älteren Bevölkerung in Kontakt. Zudem erzählen viele nach dem Aufenthalt von den tollen Erlebnissen und machen Werbung für den abgeschiedenen Ort.
Auch in Galera wirbt man mit der Initiative Move to Galera um neue Menschen. Freien Wohnraum gibt es genug. Damit möchte man vor allem Menschen anziehen, die Unabhängig vom Ort arbeiten können und neue Ideen mitbringen, etwa in der ökologischen Landwirtschaft.
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