Storch Population in Deutschland auf Jahrhunderthoch

Die Storch Population galt lange Zeit als gefährdet. Zuletzt wurde die höchste Zahl an Tieren seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.
In Deutschland ist in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten: Der Bestand des Weißstorchs hat sich deutlich erholt und erreicht wieder ein Niveau, wie es seit vielen Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurde. Diese positive Tendenz gilt als eine echte Erfolgsgeschichte im Naturschutz.
Enorme Verbesserungen
Die Lage um das Jahr 1990 sah sehr düster aus: Damals gab es in Nordrhein-Westfalen nur drei Paare. Seitdem ging es steil bergauf und die Population hat sich stark erholt. Heute zählt man in Deutschland rund 14.400 Paare. Das sei die höchste Zahl seit 1934. Möglicherweise habe es um 1900 noch mehr Tiere gegeben. Obwohl einige regionalen Populationen dynamisch sind, zeigt der allgemeine Trend klar nach oben. Als Grund für die positiven Entwicklungen werden neue Nahrungsquellen und das Engagement der Menschen für den Schutz der Tiere genannt. Gute Nachrichten für den Storch!
Ost-West Teilung im Zugverhalten
Besonders interessant ist das Zugverhalten der Tiere. Während die Störche aus dem Westen Deutschlands in vielen Fällen in Richtung Frankreich, Spanien und Portugal ziehen, reisen die Artgenossen aus dem Osten Deutschlands oftmals nach Afrika. In manchen Gebieten wie Schleswig-Holstein hält sich die Aufteilung der Ost- und Westzieher die Waage.
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