Haarspende: Enormer Anstieg nach Brandunfall in Crans-Montana

Viele Menschen unterstützen Betroffene des Brandunfalls in Crans-Montana mit einer Haarspende für Perücken.
Bei der schrecklichen Brandkatastrophe von Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben. Über 100 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Neben körperlichen Verletzungen spielt auch das seelische Leid eine große Rolle. Die verbrannten Haare zu ersetzen, gibt den Opfern das Gefühl der Autonomie und Selbstbestimmung zurück.
Enorme Welle der Solidarität
Viele Friseurläden und Hersteller von Perücken berichten über einen enormen Zuwachs an Haarspenden für Betroffene. Zum Teil sind sie sechsmal so hoch wie in normalen Zeiten. Das Zürcher Unternehmen Rolph AG erhält normalerweise 20 Einsendungen pro Woche, aktuell sind es 100 bis 120. Oft werden auch Bilder oder persönliche Nachrichten beigelegt. Maßgeblich dazu beigetragen hatte ein Schweizer Blogger, der zur Haarspende aufrief.
Genaue Vorgaben
Damit die Haare verwendet werden können, müssen sie mindestens 30 Zentimeter lang und nicht gefärbt sein. Sie werden als Köpfe eingeschickt, wobei mehrere Zöpfe zu einer Perücke verarbeitet werden. Diese Arbeit dauert bis zu 80 Stunden. Doch das ist den Aufwand jedenfalls Wert, wenn man anschließend in die glücklichen Augen der Empfängerinnen blicken kann.
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