Oktoberfest: Initiativen für mehr Sicherheit

Beim Oktoberfest kommt es öfter zu Übergriffen und Belästigungen von Frauen. Zwei konkrete Initiativen sollen für mehr Sicherheit sorgen.
Safe Space
Der Safe Space ist ein geschützter Raum auf der Theresienwiese, an den sich Betroffene wenden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um körperliche Gewalt, k.o.-Tropfen oder Diebstahl von Wertgegenständen geht. Der Bedarf ist da: Alleine im vergangenen Jahr haben sich 350 Personen an die Stelle gewandt. Die geschulten Mitarbeitenden nehmen sich den Betroffenen an. Es werden auch Flyer verteilt, die auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sensibilisieren sollen. Der Safe Space ist im Servicebereich und für die Frauen kostenlos. Männer haben keinen Zutritt. Es wird von den Vereinen AMYNA und IMMA sowie der Beratungsstelle Frauennotruf München betrieben und von der Stadt München unterstützt.
SafeNow
Die App SafeNow soll die Lage in den Festzelten sicherer machen. Bei Gefahr drückt man einfach auf den Knopf in der App, wodurch Security Mitarbeitende oder vorab definierte Freunde oder Familienmitglieder alarmiert werden. Sie sehen dann den Standort bis auf wenige Meter genau und können Hilfe leisten.
Mit diesen Initiativen will das Oktoberfest die Sicherheit erhöhen. Hat dir unser Beitrag gefallen? Melde dich für den Newsletter an. Wenn du uns unterstützen möchtest, kannst du das mit einer Mitgliedschaft tun!



Keine Kommentare