Sven Wiechert teilt Good News auf LinkedIn

Sven Wiechert bietet auf LinkedIn regelmäßig Good News zum Thema Klimaschutz. Wir haben mit ihm über seine Motivation gesprochen.
In welchem Bereich bist du beruflich tätig?
Ich arbeite im Marketing für Unternehmen mit Nachhaltigkeitsfokus. Davor war ich lange im FMCG-Bereich und als Gründer im E-Commerce unterwegs. Irgendwann wollte ich meiner Leidenschaft – Klimaschutz und Energiewende – nicht nur privat, sondern auch im Beruf nachgehen. Schließlich verbringt man im Job einen wesentlichen Teil seiner Lebenszeit. Deshalb habe ich mich vor gut sechs Jahren im Bereich Sustainability weitergebildet und setze meine Marketing-Expertise seitdem für Unternehmen ein, die sich mit Klimaschutz und Energieeffizienz beschäftigen.
Wie sieht dein Nachrichtenkonsum aus?
Mein Nachrichtenkonsum läuft schwerpunktmäßig über LinkedIn. Dort folge ich zahlreichen Personen, Organisationen und Unternehmen, die für mich relevant sind. Der Algorithmus hat inzwischen sehr gut gelernt, was mich interessiert – und hält mich entsprechend zuverlässig auf dem Laufenden.
Was hat dich zu Good News gebracht?
Auf LinkedIn habe ich viel zum Klimaschutz gepostet. Vor einigen Jahren veröffentlichte ich dann erstmals einen Beitrag unter dem Titel „Good News zum Klimaschutz“ – und der funktionierte richtig gut. Mich interessierte, ob das ein Zufallstreffer war oder ob ich damit einen Nerv getroffen hatte. Es war Letzteres: Die „Good News“ kommen seither verlässlich gut an und erzielen über die vielen positiven Reaktionen eine hohe Reichweite. Also habe ich daraus ein festes Format gemacht.
Was möchtest du mit deinen Good News auf LinkedIn bewegen?
Wer sich intensiv mit Klimaschutz beschäftigt, weiß: Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern eher fünf nach zwölf. Das kann frustrieren und mutlos machen. Aufzugeben ist trotzdem keine Option, denn jedes Zehntelgrad zählt. Und weil es nicht nur mir so geht, möchte ich mit den „Good News“ zeigen, dass es eben auch große Fortschritte gibt – in Deutschland wie international. Die vielen positiven Reaktionen sind dafür eine schöne Bestätigung.
Welches Feedback hat dich berührt?
Was mich berührt und sehr freut: Ich bekomme von ganz unterschiedlichen Seiten positives Feedback – oft völlig unerwartet. Ein älterer Herr aus dem Schwarzwald etwa sprach mich bei einem Klima-Training von Al Gore in Paris an. Dass mich dort jemand erkannte, hat mich verblüfft – schließlich stehe ich in meinen Posts gar nicht selbst im Mittelpunkt; und dann auch noch im Ausland und so freundlich angesprochen zu werden, war eine große Überraschung. Ähnlich ging es mir bei einem jungen Nachbarn aus unserem Mehrfamilienhaus – dass jemand aus der direkten Nachbarschaft mitliest, hätte ich nicht gedacht. Und schließlich melden sich immer wieder ehemalige Arbeitskollegen, die ich lange nicht gesehen habe. All das tut richtig gut.
Was wünschst du dir für die Zukunft?
Mit Blick auf die „Good News“: noch mehr Reichweite. Schon heute erziele ich mehrere Millionen Aufrufe und erreiche mehrere hunderttausend Menschen – das ist großartig. Je größer die Reichweite, desto mehr lohnt sich der Zeiteinsatz, denn LinkedIn ist für mich ein zeitintensives Hobby. Über noch mehr davon würde ich mich daher sehr freuen. Mit Blick auf den Klimaschutz wünsche ich mir, dass endlich verstanden wird: Klimaschutz ist zugleich Menschenschutz, Sozial-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Und zum Schluss noch eine Good News: In vielen Bereichen haben die nachhaltigen Alternativen längst gewonnen – erneuerbare Energien, Elektromobilität, Wärmepumpen. Dank ihrer überlegenen Effizienz und niedrigen Kosten ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie sich überall durchsetzen.
Lieber Sven, danke für die spannenden Einblicke! Hat dir unser Beitrag gefallen? Dann melde dich für den Newsletter an, um informiert zu bleiben. Wenn du uns unterstützen möchtest, kannst du das mit einer Mitgliedschaft tun!



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