Ungesunde Lebensmittel: Großbritannien erlässt Werbeverbot

Ungesunde Lebensmittel dürfen in Großbritannien bald nicht mehr beworben werden. Wir haben uns die Hintergründe des Verbots angesehen.
Fettleibigkeit der Kinder nimmt zu
Die Fettleibigkeit von Kindern und Jugendlichen in Großbritannien nimmt stark zu. Laut dem staatlichen Gesundheitsdienst NHS ist fast jedes zehnte Kind im Alter von vier Jahren fettleibig. Ein Jahr später leiden 20 Prozent der Kinder an Karies. Das Land setzt daher ab 1. Oktober 2025 ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel um. Vor 21 Uhr darf keine Werbung im Fernsehen gezeigt werden. Im Internet gibt es gar ein totales Verbot. Studien hätten einen klaren Zusammenhang zwischen der Werbung für Lebensmitteln und der Kalorienzufuhr belegt. Von der mutigen Maßnahme erhofft sich das Land rund 20.000 Fälle von Fettleibigkeit pro Jahr zu verhindern. Das ist nicht nur ein Vorteil für die einzelnen Kinder, sondern spart dem Staat auch hohe Mengen an Kosten für das ohnehin überlastete Gesundheitssystem.
Was sind ungesunde Lebensmittel?
Das Werbeverbot betrifft fett- und zuckerreiche Nahrung wie Chips und Muffins. Weitere Produkte sind zuckerhaltige Fruchtjoghurts, Waffeln, Müsli, Croissants, Pfannkuchen und Kekse. Ebenfalls umfasst sind Fast Food wie Hamburger, Chicken Nuggets und verschiedene Formen von Fertignudeln. Unter Getränken sind es Limonaden, Energydrinks, Fruchtsäfte und Smoothies betroffen. Die komplette Liste findet sich auf der Website der Regierung.
Abschließende Gedanken
Das Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel ist ein mutiger und einschneidender Schritt. Wenn man es sich genauer überlegt, sollte es aber kein Verbot brauchen. Viel mehr sollten die Eltern ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Kindern einen gesunden Lebensstil vor…



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