Wilderei: Radioaktivität gegen den Schmuggel

Die Wilderei stellt in Südafrika ein großes Problem dar. Nun haben Forschende eine Methode entwickelt, um gegen den Schmuggel vorzugehen.
Not macht erfinderisch
Wie weltweite Anzahl der Nashörner ist stark gesunken. Während es nach Schätzungen der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) am Anfang des 20. Jahrhunderts noch 500.000 Tiere waren, geht man heute von 27.000 Tieren aus. In Südafrika leben in etwa 16.000 Dickhäuter. Rund 500 von ihnen fallen jährlich der Wilderei zum Opfer. An der Universität Südafrika testen Wissenschaftler in Kooperation mit Naturschützern und der Atomenergiebehörde eine neue und ungewöhnliche Methode. Dabei werden den Nashörnern radioaktive Isotope ins Horn injiziert, die nach den bisherigen Erkenntnissen harmlos sind. Der Schmuggel wird dadurch deutlich erschwert, da die Substanz von Detektoren an Flughäfen und Grenzen von Ländern erkannt wird. Sogar in vollen Schiffscontainern soll eine Erkennung möglich sein. Das könnte in Zukunft zu einer leichteren Verfolgung und Festnahme der Wilderer führen.
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