Fischhaut lässt Wunden heilen

Die Fischhaut des Kabeljaus wird in der Medizin als antibakterieller Verband für Wunden erforscht. Tests in Island sind vielversprechend.
Die Natur hat oftmals die besten Lösungen. Das könnte auch bei einem Wundverband aus der Haut des Kabeljaus zutreffen. Die natürliche Schutzschicht ist reicht an Omega-3-Fettsäuren und unterstützt somit die Verhinderung von Entzündungen und das Abtöten von Bakterien. Sie kann vor allem den Patienten mit chronischen Wunden wie bei Diabetes zu Gute kommen. Aber auch nach der Operation von Hautkrebs ist die Wundheilung denkbar.
Aufbereitete Fischhaut
Die Haut des Atlantischen Kabeljaus oder auch Dorsches (Gadus morhua) wird so bearbeitet, dass die stützende Struktur erhalten bleibt. Sie ähnelt dabei den menschlichen Zellen. Die Verarbeitung laufe hier viel schonender ab als bei der Transplantation der Haut von Rindern, Schweinen oder der menschlichen Nabelschnur. Laut Experten bestehe zwischen dem Fisch und Menschen kein Risiko einer Übertragung von Krankheiten. Weitere Forschung mit Isländischen Wissenschaftlern ist bereits im Gange. Genug frischer Fisch ist in Island bekanntlich vorhanden. Tolle Entwicklungen und eine echte medizinische Innovation. Sie wurde lange Zeit nicht beachtet, obwohl sie direkt vor unseren Augen war.
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