Behindertenarbeit

Kategorie: Soziales

Kommentare (1)

    • Frank Petersen
      08 Dezember 2025 at 13:18
      Ich sage es ganz offen: ich bin gegen Inklusion in der Ausbildung. Bevor mich nun ein "Shitstorm" trifft, möchte ich das begründen dürfen, so viel Zeit muss sein. Menschen mit Handicaps (ich verwende den Begriff "Behinderung" nicht, da er für mich diskriminierend ist) sollten in der Ausbildung die beste mögliche Unterstützung erhalten. Dies kann aber nur in Förderschulen geschehen, welche auf die speziellen Belange der Gehandicapten einzugehen in der Lage ist. Dies bezieht sich natürlich in meinem Beispiel vorrangig auf geistige Handicaps. Umgekehrt halten aber Menschen mit derartigen Handicap diejenigen ohne Handicap auf, wenn sie z.B. in einer Gemeinschaft unterrichtet werden. Dies darf nicht sein, da auch die Menschen OHNE Handicap eine bestmögliche Förderung benötigen. Inklusion ist für mich somit eine Gleichmacherei von Dingen, die man nicht gleich behandeln darf! Oft wird jeder, der seine Bedenken in dieser Art äußert, als "Böser" gebrandmarkt. Dabei ist gerade die Förderung der Möglichkeiten eines Menschen mit geistgem Handicap absolut wichtig! Ich kenne z.B. jemanden, der zwar keine geistige Einschränkung, aber eine erhebliche Sprach"behinderung" (sein Zitat) hat. Er war auf einer Förderschule. Diese sollte (Idee Grüne) abgeschafft werden, die Schüler inkludiert werden. Durch Eltern-Intervention wurde das zum Glück verhindert. Er konnte an der Schule den Abschluss machen, dann weiterhin studieren, promovieren und ist heute trotz noch bestehendem leichten, aber durch die Förderschule mit entsprechendem Training beherrschbarer Sprachschwierigkeit Chemiker in leitender Funktion! Er selbst sagte mir, dass er "inklusiv" das so nie hätte erreichen können. Das hat mich auch zu dem Entschluss gebracht, letzthin auch gegen erhebliche Widerstände mich gegen unsinnige Inklusion nur um der Inklusion willen einzusetzen. Und das sit gerade oft das Problem Grünlinker Ideen (auch Ideologien): es werden Narrative aufgestellt - gut-schlecht, und dann proklamiert, und jeder, der sich gegen das stellt, auch mit guten Argument, geframt, diskreditiert, diskriminiert. Aber die Probleme muss man immer differenziert sehen. Inklusion von z.B. Rollstuhlfahrern in "normale" Schulen ist sicher leicht zu bewerkstelligen, wenn die Infrastruktur stimmt. Aber z.B. Geistig gehandicapte mit nicht gehandicapten zu unterrichten ist kontraproduktiv, es stresst die eine Gruppe und unterfordert die andere.

Schreib ein Kommentar

Melde dich für unseren Newsletter an.