Haftbefehl Doku: Drogen werden an Schulen thematisiert

Die Netflix-Doku über den deutschen Rapper Haftbefehl wird intensiv diskutiert. Einige Stimmen fordern die Aufnahme in den Schulunterricht.
Turbulentes Leben
Haftbefehl heißt eigentlich Aykut Anhan und wurde am 16. Dezember 1985 in Offenbach als Sohn türkischer Eltern geboren. Seine Kindheit und Jugend war sehr turbulent. Sein Vater beging Suizid, als er 14 Jahre alt war. Daraufhin bracht er die Schule ab und wurde kriminell. Laut eigenen Angaben konsumiert er seit er 13 Jahre alt ist Kokain. Sein älterer Bruder Aytac wurde wegen eines Bankraubs zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Am 16. Juni 2020 wurde Haftbefehl wegen einer Schussverletzung unbekannter Ursache in einem Krankenhaus behandelt. Ende Januar 2024 soll er in einen Autounfall mit Fahrerflucht verwickelt gewesen sein.
Netflix-Doku löst Debatte aus
Im Oktober 2025 wurde die Doku Babo – Die Haftbefehl Story veröffentlicht. Sie behandelt sein einzigartiges Leben und seine Karriere im Deutschrap. Zudem wird seine Drogensucht thematisiert. Der Rapper gibt zu, dass sein jüngerer Bruder Cem ihm durch die Einweisung in eine Suchtklinik das Leben gerettet habe.
Besprechung im Unterricht?
Aufgrund seiner populären Stellung unter Jugendlichen dient die Doku über Haftbefehl als warnendes und zugleich wichtiges Beispiel zum Thema Drogen. Am Pausenhof von vielen Schulen gibt es in der letzten Zeit kaum ein anderes Thema. Einige Stimmen fordern daher die Aufnahme der Doku in den Schulunterricht. Dazu gibt es gemischt Stimmen. Auf der einen Seite wird angemerkt, dass das reine Zeigen des Films zur Glorifizierung des Rappers führen könnte. Wichtig sei die kritische Betrachtung und Einordnung. Auf der anderen Seite wird durch den lebensnahen Einblick von Präventionsarbeit gegen Drogen gesprochen. Unabhängig davon ob das Thema im Unterricht behandelt wird, hat der Film hat eine Debatte über den Konsum von Drogen ausgelöst und damit ein wichtiges Thema in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.
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