Indigene stoppen Bauprojekte am Amazonas

Indigene haben erfolgreich gegen Privatisierungen am Amazonas protestiert. Infrastrukturprojekte wurden von der Regierung gestoppt.
Indigene Gruppen haben in Brasilien einen Sieg errungen. Die Regierung zog ihre Vorhaben zum Ausbau von Wasserwegen am Amazonas zurück. Sie sollten größeren Schiffen die Durchfahrt ermöglichen. Die Agrarindustrie unterstützte die Pläne, während sie von Umweltverbänden kritisiert wurden.
Pläne der Regierung
Das Dekret 12.600 des linken Präsidenten Lula da Silva führte einen Nationalen Wasserstraßenplan ein. Die Flüsse Tapajós, Madeira und Tocantins waren darin als Wege der Frachtbeförderung vorgesehen, womit private Unternehmen Genehmigungen zum Ausgraben von Flüssen und der Regelung des Schiffsverkehrs erhalten konnten. Im Wahlkampf 2022 setzte sich Lula da Silva für die Rechte der Indigenen ein. Doch der Druck der Agrarlobby war stark.
Indigene protestieren erfolgreich
Der Einsatz der Indigenen hat sich nun ausgezahlt und das Dekret wurde aufgehoben. Die Umweltaktivistin und Ministerin für indigene Völker Sônia Guajajara zeigte sich über die Entscheidung erfreut. Zumindest in diesem Fall hat sich David gegen Goliath durchgesetzt.
Hat dir unser Beitrag gefallen? Dann melde dich für den Newsletter an, um informiert zu bleiben. Wenn du uns unterstützen möchtest, kannst du das mit einer Mitgliedschaft tun!



Keine Kommentare