Waldbaden: Positive Effekte für die Gesundheit

Waldbaden erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wir haben uns angesehen, was an diesem Trend dran ist und warum es vielen Menschen hilft.
Der Begriff Waldbaden
Der menschliche Rückzug in die Wälder hat eine lange Tradition. Der Begriff Waldbaden entstand aber erst im Jahr 1982 durch den Japaner Tomohide Akiyama. Seit den 1990er Jahren hat Waldbaden einen starken Aufschwung erlebt, im deutschsprachigen Raum auch durch das Buch Shinrin-Yoku, das in viele Sprachen übersetzt wurde.
Was ist Waldbaden?
Unter Waldbaden versteht man den Aufenthalt im Wald mit dem Ziel der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Wie der Aufenthalt konkret gestaltet ist, hängt von individuellen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Möglich sind zum Beispiel ein Spaziergang, Nordic Walking, ein Lauf oder Meditieren. Es gibt auch einige Menschen, die Bäume umarmen und von einer stärkeren Verbundenheit mit der Natur berichten. Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte Grounding, bei dem Menschen barfuß gehen. Der direkte Kontakt den Füße mit dem Boden sorgt für ein stärkeres Empfinden.
Konzentration auf das Wesentliche
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der bewusste Entzug von Überreizung und sozialen Kontakten. Bei einem Spaziergang im Wald konzentriert man sich mehr auf die Umgebung und nimmt die eigene Atmung noch bewusster wahr. Das kann sich positiv auf die Stimmung auswirken und den Stress reduzieren. Waldbaden hat Studien zufolge sogar positive Effekte auf psychische Erkrankungen wie Depressionen und soll zu einer Steigerung der Lernfähigkeit beitragen. Weitere förderliche Aspekte sind zwar dokumentiert, aber nicht bei allen gibt es wissenschaftliche Studien.
Zusammenfassung
Es lässt sich sagen, dass das Waldbaden viele positive Effekte auf den Körper und den Geist hat. Ein paar davon wurden bereits wissenschaftlich Dokumentiert, während andere subjektive Empfindungen sind. Wie auch immer, eines ist klar: Der Rückzug in die Natur kann uns im stressigen Alltag sehr gut tun.
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